Montag, 19. Januar 2009

Back-, Putz- und Schlafwut:-D

Wieder hat eine neue Woche angefangen. Diese Woche wird Monika zurueckkommen und ich muss mein Haeuschen noch putzen. Letzte Woche war ich mal wieder mit meiner Chinesischlehrerin unterwegs. Wir haben die Tochter einer anderen Lehrerin mitgenommen und sind mit ihr an den Strand zum Fotos machen, in einen Hafenort, wo wir zugeguckt haben wie Haie ausgeweidet wurden und ziemlich interessante Sachen gegessen haben und dann weiter nach Yingge, einem in Taiwan sehr bereuhmten Handarbeitsort, in dem ueberwiegend Toepfereien hergestellt werden. Dort haben wir den Grossteil des Tages verbracht, gegessen und sind dann zu der Grossmutter des kleinen Maedchens gefahren, wo sie ihre Ferien verbringen wird.
Ohne sie gings weiter nach Maoli. Dort wohnt die grosse Schwester meiner Lehrerin mit ihrem Mann. Wir haben die Nacht dort verbracht und ich habe am naechsten Tag gelernt, wie ich Tee nach taiwanischer Art zubereite. Auf dem Rueckweg haetten wir gerne noch mehr gesehen, aber durch den netten Fahrstil meiner Lehrerin, unzaehlige Kurven in den Bergen und die Milch, die ich am Morgen getrunken hatte, ging es mir leider nicht allzu gut. Also haben wir uns auf geradem Weg zurueck begeben.

Diesen Sonntag haben die Kinder das Heim verlassen und es ist sehr einsam ohne sie hier. Naja, die Lehrer sind noch da und unsere gemeinsame Aufgabe ist es jetzt, die Stockwerke zu putzen. Das macht man in Taiwan sehr gruendlich, indem man alles ausraeumt, die Schraenke gruendlich reinigt und alles wegwirft, was nicht gebraucht wird. Dann werden die gekachelten Raeume mit dem Wasserschlauch ausgespritzt und mit dem Tuch nachgetrocknet. Achso, vielleicht sollte ich noch erwaehnen, dass das hier einmal im Jahr passiert.;-)

Am Freitag habe ich meine ersten Versuche hinter mich gebracht, zwei Lebkuchenhaeuser zu backen... Leider gab es von der ein oder anderen Zutat zu wenig, sodass die beiden Haeuser keine Daecher besassen und der Garten fehlte. Ebenso der Schnee, denn anstelle von Puderzucker habe ich Schokolade zum kleben benutzt. Naja, den erwachsenen Behinderten hier hats geschmeckt und von den Resten habe ich dann doch noch einiges zusammenbekommen, dass ich dem Buero uebergeben habe, zusammen mit noch ein paar weiteren Cookies, die ich in aller Eile gebacken habe.

Ansonsten (um noch die Schlafwut zu erwaehnen), bin ich im Moment sehr am kraenkeln (schon wieder) und es bereitet mir sehr viel Muehe, hochzukommen und die Arbeit zu erledigen, die ich erledigen will. Aus dem Bett zu kommen ist dementsprechend Schwerstarbeit. Den heutigen Tag habe ich mit halb geschlossenen Augen hinter mich gebracht. Naja, fast. Fuenf Stunden habe ich noch, in denen ich noch einiges erledigen will, zum Beispiel Weihnachtspost beantworten.

Demnaechst werde ich fuer die Erwachsenen hier wahrscheinlich eine Andacht halten. Bitte betet dafuer, dass es mir gelingt sie zu verfassen und vor allem: Vor den Leuten so zu reden, dass die Message rueberkommt.

Be blessed!

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