Sonntag, 16. November 2008

Cady alone in Taiwan...

Sonntag der 16. November 2008

Eine Trubelwoche liegt hinter mir. Sonntag hat Jenny mir erfoeffnet, dass sie so schnell wie moeglich abreisen wird und ich musste mich an den Gedanken gewoehnen, von nun an alleine hier zu leben. Montag ist ein Fotograf aus Deutschland gekommen, der Fotos von den Kindern gemacht hat, die in das Prospekt fuer das Patenschaftsprogramm aufgenommen werden. Dienstagabend habe ich zum letzten Mal mit Jenny zusammen eine Auffuehrung fuer die Erwachsenen gemacht. Mittwoch gab es ein Essen in einem der besseren Restaurants hier. Zwischendrin wurde immer wieder fotografiert, ein paar Mal habe ich Kinder aus ihren Stockwerken mit nach unten genommen. Ebenfalls am Mittwoch ist meine Familie zum ersten Mal schwimmen gegangen. Naechste Woche soll ich dann mit ins Wasser, diese war ich noch sehr unvorbereitet. Donnerstag ist Jenny abgereist, nachdem wir am Morgen nochmal in die wnuderschoene Tarokkoschlucht gefahren sind. Am Abend habe ich Monika und den Fotografen zur Orffgruppe begleitet und war so begeistert, dass ich mich prompt habe einspannen lassen und jetzt erstmal Xylophon zu spielen versuche. Freitagmorgen ist der Fotograf weiter nach Japan abgereist und Monika hatte am Abend, als ich aus meiner Familie wiederkam, einen Kuchen gebacken und wir haben noch lang geredet. Samstag war eine Veranstaltung fuer meine Kinder von der Schule gegenueber, mit Taenzen und basteln.

Abends habe ich das erste Mal alleine Englischunterricht gegeben. Ich war so aufgeregt! Aber meine Schueler waren sehr aufmerksam und demnaechst werden wir anfangen fuer unser Weihnachtsmusical zu ueben (das ich schreiben werde...:-0)

Heute habe ich einne neue Gemeinde besucht und bin dort sehr nett aufgenommen worden. Ich denke, dass das die Gemeinde wird die ich fuer den Rest meines Jahres hier besuchen werde.

Zunaechst hatte ich sehr viel Angst, dass ich das hier nicht allein schaffen werde, aber ich habe soviele tolle Menschen um mich herum. Die Mitarbeiter aus dem Buero haben gehoert, dass ich alleine bin und gleich gesagt: wir sind deine Freunde, du kannst jederzeit mit uns reden.

Und eine der Lehrerinnen, die mich auch weiter in Chinesisch unterrichten wird, hat mich zu sich nach Hause eingeladen und auf dem Weg dahin werden wir ueber die halbe Insel fahren.

Gott hat mich hier echt mit tollen Menschen gesegnet!

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